Es hat sich ausgezahlt zu warten, denn die Sonne lacht in der Früh und wir machen uns auf den Weg. Das sind 31km, ganz schön ordentlich

entlang der Küste, durch kleine Ortschaften, Buchten und auch über die eine oder andere giftige Steigung mal 60hm rauf und wieder runter. Da schaut man genau auf den Bergfex im Planungsmode wo die Route geht und ob man einen 60m hoppel auslassen kann…. Sollte man den wegen schöner Landschaft haben wir am Hinweg zwei extra sogar 70m Hoppel gemacht. Aber wir waren noch frisch 😉

Aber nach 2 Stunden Radtour erreichen wir den Leuchtturm, ein bisschen durstig, denn irgendwie haben wir die Trinkflaschen vergessen….🫣

Lindesnes Fyr ist einer der ersten Leuchttürme die aus Gusseisen gemacht sind. Mehrere Segmente wurden vorgefertigt und mit Schiff herangebracht und dann verschraubt.
Außerdem ist er der südlichste Punkt Norwegens und

liegt in einer klassen Schären Landschaft an einer Küste wo die Wracks zu Dutzenden draußen liegen



Doch uns rufen die 31km zurück, mit Rückenwind etwas leichter, um eine Steigung weniger, weil besser geplant, und sogar mit einem Wasserfläschen, das man am Weg auffüllen kann, um vieles besser ausgerüstet.
Naja 62km an der Küste mit und gegen Wind, auf unscheinbare hoppel rauf…. Es gibt viele 20m Hoppel hier …. das hängt sich rein und daher waren die Spagetti mit Reka und Fatøl schon extrem gut am Abend

Wann geht die Sonne unter hier? Schwierig um 11 war es noch hell und die 62km in den Füssen haben eher nach Bett gerufen als die wirkliche dunkle Zeit zu erforschen 😉
