Unser Hotel ist in Bahnhofsnähe… für Taipei bedeutet das, dass man es in 10 Minuten zu Fuß erreicht.

Wir starten jedenfalls mit einem Frühstück das es in einem Café 2 Straßen weiter unseres Hotels gibt: Tee und ganz Continental ‚Chicken something Toast‘ mjamm, lecker und schon sind wir ‚out on the street‘ Richtung Bushaltestelle.
Wir wollen nämlich nach Jiufen, einer Stadt in den Bergen östlich von Tapei

Jiufen ist bekannt für seine Old Street, aber zuvor hüpfen wir noch beim Daitian Tempel vorbei


Pracht und prunkvoll und groß. Wenn das nicht alles vor 40 Jahren gebaut wurde, hätte ich gesagt 3D Druck, aber so?

Und vorallem aus Stein… hmmm das muss ja unendlich viel Arbeit sein diese vielen Details herzustellen

Aber es geht noch bombastischer: am gegenüberliegenden Hang haben wir vom Bus aus eine wirkliche RiesenTempelAnlage gesichtet. 30 Minuten zu Fuß? Wie kommen wir sonst auf 20000 Schritte am Tag

Über mehrere Etagen ist ein Tempel in den Berg gebaut

Innen wie außen mit unendlich vielen Details. Als Nicht-Asiate kann man sich kaum satt sehen, ob der Details von Drachen, Tigern und sonst mystischen Wesen.
Liegen tut das alles in den Bergen mit Blick aufs Meer in der Ferne

Doch wir düsen zurück, um durch die Old Street zu wandeln.

In der old street gibt es Geschäfte für alle, viel zu essen, Gewand Shops, Handwerker, alles einfach unglaublich was man zu sehen bekommt

Ach ja ein super tolles Teehaus, das alle Klischees erfüllt ist auch auf unserer Liste


Wir finden uns aber ganz normal in einem ‚Tschecherl‘ wieder essen noch zu Mittag und peilen den Bus rechtzeitig nach Taipei an,

denn Eva hat für uns einen Zeitslot am 101 Tower reserviert

Und schon düsen wir mit 60km/h in den 88.stock hoch über der Stadt


Der Tower wird mit einem riesigen Pendel gegen Schwanken gedämpft.

Jedenfalls dürften die 660 Tonnen richtig ausgelegt sein, denn beim stärksten Taifun hat das Pendel 1m ausgelenkt, und der Tower ist nach kurzer Zeit wieder still gestanden

Runter ging’s wieder und Vöslauer belegt Toricelli; Die oben voll aufgeblasene Flasche ist unten merklich eindrückt.

Doch wir haben noch was vor: Vom Elephant Hill kann man den Tower und die beleuchtete Skyline

bewundern. Bis man den Tower allerdings in der Nacht so fotografiert vergeht für uns Laien doch einiges an Zeit😇. Stativi, lang belichten…

Ein letztes hat Eva&Rene für uns noch geplant: einen Besuch am Rahoe Street Nightfood Market.

Ein Night Food Market ist die Mutter aller Streetfood Markets in Europa. Verschiedenstes Essen ohne Ende. Ich wünschte ich wäre nochmal jung und könnte stundenlang mich durch alle Köstlichkeiten schmökern

Etwas breitet sich die Müdigkeit aus haben wir doch viele Stationen zu Fuß erreicht, und die letzte Busfahrt zum Hotel ist schon eine Wohltat. Nach 22000 Schritten dann um 2300 tot ins Bett gefallen
